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Aus diesem Jahr, ist die Homepage leider nicht erhalten geblieben.

Das schreibt die Presse:

„Preziosa“ zeigt Boulevardstück

Strohwitwer haben es schwer. Erstens, weil sie selbst in Abwesenheit der Ehefrau noch vollständig unter ihrem Pantoffel stehen. Zweitens, weil sie zu blöd sind, ohne die bessere Hälfte abgesehen von einem Saufgelageetwas hinzukriegen.Aber auch die Frauen kommen in der Komödie „Strohwitwer haben esschwer“, die die Theatergesellschaft Preziosa am Freitag in der Gesamt-schule Ückendorf auf die Bühne brachte, nicht besser weg. Es gibt nämlich unter ihnen nur zwei Spezies: die Verheirateten und die Unver-heirateten. Erstere mutieren nach der Hochzeit zu nervig-nudelholz-schwenkenden Hausdrachen, letztere sin dumme, aber willige „Flittchen“.Wem dieses Weltbild nichts ausmachte und trotzdem blieb, erlebte ein Stück, das sich von einer Plattitüde zur nächsten Situations“komik“ hangelt, in dem die Namen der Figuren (Paul Hirsch, Heinz Wurst) schon für einen Lachergut sind und in dem es vor eindeutigen Zweideutigkeiten nur so wimmelt.Zum Glück konnten wenigstens die Darsteller voll überzeugen. Dirk Maischak als Schwiegersohn in Spe, der vom Vater der Freundin durch seine Trinkfestigkeit akzeptiert wird, machte das beste aus der gutmütig naiven Figur. Auch die übrigen Darsteller sorgten dafür, dass die peinliche Klamottenicht noch peinlicher wurde. Hat das Stück auch keinen Drive – die Schauspieler haben ihn.

WAZ-Gelsenkirchen, 02.10.1995

Sturmfreie Bude bei Preziosa 

„Strohwitwer haben es schwer“. Diese Erfahrung machten auch die Schau-spieler der Theatergesellschaft „Preziosa“. Am Freitag spielte das Ensemble die heitere Verwchslungskomödie von Walter G. Pfaus, in der Aula der Gesamtschule Ückendorf. Ort der Handlung war die Wohnung der FamilieKredler.Anni Kredler fährt einige Tage zu ihrer Mutter. Tochter Doris plantgleichzeitig eine Reise mit ihrem Freund nach Italien. Der Strohwitwer Kredler und seine Freunde haben nun „sturmfreie Bude“.In einer Kneipe lernen sie die attraktive Kitty kennen und nehmen sie gleichMit. Die Freunde haben versprochen, etwas für Kitty zu kochen. Doch das natürlich nicht ohne Hintergedanken. Sie haben sich Kitty als süße Nachspeiseausgedacht. Die moralische Nachbarin erkennt die Situation und ruft sofortAnni Kredler an, die nach Hause kommt und eine Erklärung fordert. Nach vielen witzigen Verwechslungen klärt die Tochter die Situation  auf. Das Ensemble spielte die Komödie ungezwungen und mit dem nötigen Witz, derallerdings an einigen Stellen flach war. Sie stellten die zwischenmenschlichen Beziehungen in den Vordergrund und das Publikum wußte:
“Strohwitwer haben es schwer“. 

Ruhrnachrichen Gelsenkirchen, 02.10.1995

Strohwitwer begeistern im Siebenbürgerhaus

Strohwitwer haben´s schwer – dieser Meinung war auch die IGBE-OrtsgruppeLangenbochum: Im Siebenbürgerhaus präsentierte sie das gleichnamige Theater-stück des Gelsenkirchener Ensembles „Preziosa 1883 e.V.“ Nicht um politischeAussagen ging es der Crew im Siebenbürgenhaus. Vielmehr sollten die knapp 200 Zuschauer schlicht und einfach unterhalten werden; eine Komödie nur umder Komödie willen. Der Abend gelang, die Gäste waren zufrieden und dabeinicht überfordert. Fazit einer Zuschauerin: „Eine echte Alternative zur üblichenAbendgestaltung.“

Stadt-Spiegel Herten, 07.03.1996  

Komödie um Strohwitwer 

Theaterabend der IG Bergbau 

„Strohwitwer haben es schwer“ – das erkannten auch die begeisterten Zuschauer des Theaterstückes der IG Bergbau Ortsgruppe Langenbochum im Siebenbürgen-haus. Die Theatergesellschaft Preziosa 1883 e.V. aus Gelsenkirchen-Ückendorf,die auf Einladung der IGBE Langenbochum ihr Stück vor Hertener Publikum darbot, überzeugte die Zuschauer mit einer herzerfrischenden Komödie von Walter G. Pfaus. Egal, ob Hubert Hecken alias Simon von seiner Frau, dem Haus-drachen  Anni, die Leviten gelesen bekam, oder Sandra Kunce als tolpatschige Lore allen den letzten Nerv raubte, die rund 200 Zuschauer vergossen Tränen vor
lachen. Die acht Darsteller wollen in ihren Stücken keine politischen Themen an-sprechen, sondern die passionierten Schauspieler möchten, daß das Publikum denAlltag während ihrer Vorstellungen einmal vergessen kann.Die Komödie „Strohwitwer haben es schwer“ hatte das einzige Ziel , die Zuschauerfür circa zwei Stunden aus dem Alltag zu reißen und sie mit gekonnter Komik zuunterhalten. Das gelang rundum.

 WAZ-Herten, 04.03.1996